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First Responder

 
 

First Responder bedeutet schnelle Erste Hilfe durch speziell ausgebildete Rettungshelfer der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. In vielen Notfallsituationen ist der Faktor Zeit entscheidend für Gesundheits- und Überlebenschancen eines Patienten. Bei Unfällen und plötzlichen Erkrankungen ist schnelle, qualifizierte Hilfe unerlässlich.

Warum?

Der plötzliche Herztod ist in Deutschland die häufigste Todesursache. Jährlich versterben mehr als 120.000 Menschen, fast 330 täglich. Ein großer Teil dieser Patienten könnte gerettet werden, wenn durch Ersthelfer moderne lebensrettende Sofortmaßnahmen rechtzeitig flächendeckend zum Einsatz kommen würden. Betroffene Patienten haben kaum eine Überlebenschance, wenn n
icht innerhalb von wenigen Minuten Kammerflimmern durch einen Elektroschock, der sogenannten Defibrillation beendet wird. Moderne automatisierte externe Defibrillatoren (AED) der neusten Gerätegeneration gestatten es, aufgrund ihrer Mikroprozessortechnik, die lebensrettende Defibrillation durch qualifizierte Ersthelfer durchführen zu lassen.

Die gesetzliche Hilfsfrist für den Rettungsdienst liegt zwischen 12 und 15 Minuten. Diese Zeit wird als reine Fahrtzeit gerechnet. Nicht integriert sind Alarmierungs- und Dispositionszeit. Bei einem Herzkreislaufstillstand oder anderen lebensbedrohlichen Situationen kommt daher oft jede Hilfe zu spät. Aus diesem Grund werden in Bayern seit vielen Jahren so genannte First Responder-Einheiten von Feuerwehren gestellt. Diese organisierten Ersthelfer versuchen das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu minimieren und Überlebenschancen zu steigern.

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Sollten Sie noch Fragen haben, schauen sie auch die häufig gestellten Fragen durch oder kontaktieren sie uns gerne auch direkt:

An die Fachansprechpartner Korbinian Schöpp und Dr. Joseph Puchner

Finanzierung

Da der First Responder eine rein freiwillige Einrichtung in der Feuerwehr ist stehen für dessen Finanzierung keine öffentlichen Gelder zur Verfügung. Auch können die Einsatzkosten nicht über Krankenkassen abgerechnet werden wie beim Rettungsdienst. Die Kosten für Verbrauchsmaterial wie Verbandmaterial und Sauerstoff sowie die Wartungs- und Instandhaltungskosten unseres Fahrzeuges werden rein durch Spenden finanziert. Wenn auch Sie mithelfen wollen das therapiefreie Intervall für Notfallpatienten zu verkürzen würden wir uns über eine Spende sehr freuen.

 

Spendenkonto Kontonummer: 10913051
IBAN: DE26702501500010913051
BLZ: 70250150
Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg

Stichwort: First Responder

 

Bis 300€ reicht nach § 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV ein Zahlbeleg (z.B. Kontoauszug) als Spendenquittung gegenüber dem Finanzamt.
Gerne kommen wir auch in Firmen um das System 'First Responder' vorzustellen, und stehen jederzeit gerne Rede und Antwort.